Kämpfe zwischen Kurden und Regierung

Der entfernteste Nordosten Syriens war in den letzten vier Tagen von brutalen Gefechten zwischen lokalen Sicherheitskräften geprägt, die jeweils dem kurdisch-arabischen Milizenbündnis der „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (SDF) oder der syrischen Regierung unterstehen. Die syrisch-türkische Grenzstadt Qamishli ist der Austragungsort, wo die syrische Regierung einige isolierte Viertel, den Grenzübergang und den Flughafen kontrolliert, welche von strategisch wichtiger Bedeutung sind. Neben der Ermordung mehrerer Zivilisten berichten beide Seiten vom Tod mehrerer Kämpfer, wodurch die derzeitige Auseinandersetzung die Brutalste seit Jahren in der Region ist. Russische Vermittlungsbemühungen sind bereits mehrfach gescheitert, ein Ende der Gefechte ist nicht in Sicht, während die SDF mehrere Straßen und Wohnblöcke erobern kann.

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In der Nacht kehrt der Islamische Staat zurück

Im unwirtlichen Terrain Ostsyriens überdauert seit Jahren der Islamische Staat als versprengte Guerilla-Gruppierung, welcher trotz diverser Behauptungen noch lange nicht besiegt ist. In unregelmäßigen Abständen führen sie innerhalb der syrischen Wüste, auch als Badia al-Sham bekannt, Angriffe auf Militärstellungen, Konvois und zivile Infrastruktur aus, die sich unter der Kontrolle der syrischen Regierung oder dem arabisch-kurdischen Milizenbündnis der „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (SDF) befinden. Seit einem Monat haben derartige Überfälle der Terrormiliz erheblich zugenommen, der IS erweitert nicht nur sein Operationsgebiet bis in Zentralsyrien hinein, sondern auch ihre Angriffsziele wie kritische Energieinfrastruktur für Syrien. Trotz russischer Unterstützung scheinen die syrische Armee und die SDF nicht dazu fähig zu sein, dieser wachsenden Gefahr entschieden entgegenzutreten. Die Situation ist derart kritisch, dass viele Beobachter den Islamischen Staat als den tatsächlichen Herrscher über die Badia al-Sham in der Nacht ansehen.

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Konflikt zwischen Regierung und Kurden gelöst

Nach fast zwei Wochen Säbelrasseln scheint der neueste Konflikt zwischen der syrischen Regierung und dem arabisch-kurdischen Milizenbündnis der „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (SDF) vorerst beigelegt zu sein. Nach intensiven Verhandlungen einigten sich beide Seiten darauf, den Konfrontativkurs im Nordosten des Landes beizulegen und stattdessen den vorherigen Status Quo aufrecht zu erhalten. Demnach wird die Belagerung der unter der Kontrolle der Regierung stehenden Viertel in den Städten Qamishli und Hasakah beendet, im Gegensatz dazu erklärt sich die herrschende Baath-Partei zu Zugeständnissen bezüglich des Waren- und Personenverkehrs in den kurdischen Territorien bereit. Letzten Endes bedeutet es eine Rückkehr der neutralen bis guten Beziehungen zwischen den zwei Fraktionen, die unter der Vermittlung von Russland weiterhin gegen den größeren Feind der Türkei geeint sind.

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Kurden belagern Viertel unter Regierungskontrolle

Im Nordosten Syriens spitzt sich die Lage weiter zu, nachdem es zu kleineren Scharmützeln zwischen Sicherheitskräften der kurdisch-arabischen „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (SDF) und der syrischen Regierung gekommen ist. In den zwei größten Städten der Region, Hasakah und Qamishli, kontrolliert die syrische Armee weiterhin in Übereinstimmung mit den Kurden mehrere Exklaven bzw. einige wenige Viertel und Militärbasen, die vom Territorium der SDF umkreist sind. Nachdem die Situation nach weiterhin unbekannten Gründen zwischen den beiden Fraktionen eskalierte, wurde nun eine faktische Belagerung auf die Viertel unter Regierungskontrolle gestartet, was derzeit zu einer Nahrungsknappheit und Protesten von tausenden Menschen in den umzingelten Bezirken führt, die von der SDF gewaltsam aufgelöst werden. Der konfrontative Kurs könnte die ansonsten recht guten Beziehungen zwischen den beiden Seiten erheblich schaden.

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Gefechte zwischen Kurden und syrischer Regierung

In den letzten zwei Nächten ist die Situation im Nordosten Syriens wesentlich eskaliert, nachdem es zwischen lokalen Polizeistreitkräften des arabisch-kurdischen Milizenbündnisses der „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (SDF) und Milizionären der syrischen Regierung zu kleineren Plänkeleien gekommen ist, die dennoch der größte Ausbruch von Gewalt zwischen den beiden Fraktionen seit Jahren darstellt. Sollte sich die Situation nicht beruhigen hätte das große geopolitische Konsequenzen, da die Kontrolle der syrischen Regierung über mehrere Viertel und den Flughafen in der größten Stadt im Nordosten des Landes, al-Qamishli, die SDF vor weitere Offensiven und Eroberungszüge der türkischen Armee schützt, welche bereits über andere Abschnitte entlang der syrisch-türkischen Grenze herrschen. Hinzu kommt, dass die USA nun mit dem Präsidentschaftswechsel auch wahrscheinlich ihre Präsenz in Syrien als SDF-Verbündeter ausbauen will und deswegen um den gleichen Einflussbereich im Nordosten mit Russland, der Türkei und der syrischen Regierung kämpft.

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Schwere Kämpfe zwischen Türkei und Kurden in Syrien

Am Freitag brachen in Nordsyrien zwischen dem kurdisch-arabischen Milizenbündnis der „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (SDF) und der von der Türkei unterstützten und abhängigen „Syrischen Nationalarmee“ (SNA) schwere Gefechte aus, die nach mehrwöchigen Plänkeleien erstmals in Gebietsveränderungen mündeten. Entsprechend lang existieren auch Gerüchte darüber, dass die Türkei eine neue Militäroffensive im südlichen Nachbarland vorbereitet, um zum wiederholten Male einen Teil Syriens zu besetzen und der SDF erheblichen Schaden zuzufügen. Pro-türkische Islamisten konnten demnach innerhalb eines Tages zwei Dörfer erobern, die jedoch seit langem verlassen sind und dementsprechend Teil einer Demarkationslinie zwischen SDF und SNA darstellen. Dabei erhielten sie erhebliche Unterstützung der Türkei, welche materiellen Lieferungen auch Artillerieunterstützung bereitstellte. Dennoch ist unklar, ob daraus eine größere Operation entstehen könnte oder ob es sich lediglich um einen Versuch handelt, die Moral durch einen kleineren Erfolg zu heben und nach langer Zeit wieder Gewinne vorzuzeigen.

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Türkei erobert wichtige Grenzstadt

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Nach mehrwöchiger Defensive der kurdischen Kämpfer muss sich nun auch die Grenzstadt Ras al-Ayn geschlagen geben, nach einem ausgehandelten Abzug befindet sich nun neben Tel Abyad eine weitere wichtige Grenzstadt unter der Kontrolle der Türkei. Die Militäroffensive des nördlichen Nachbarn mit dem Titel „Operation Friedensquelle“ und der intensiven Unterstützung syrischer Islamisten kann dies zwar als Etappensieg verkaufen, jedoch scheint auch damit der Großteil der türkischen Initiative beendet zu sein, das arabisch-kurdische Militärbündnis der „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (SDF) kann die große Mehrheit des Grenzgebietes schützen. Währenddessen vollendet die USA ihren Truppenabzug aus Nordsyrien.

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Kurden können Grenzstadt wochenlang halten

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Entgegen amerikanischen Hoffnungen hielt die zwischen den beiden NATO-Partnern der Türkei und USA ausgehandelte Waffenruhe nicht mal wenige Stunden an, auch weiterhin kommt es in Nordsyrien zu schweren Gefechten und Bombardements im Zusammenhang mit der türkischen Militäroffensive „Operation Friedensquelle“, welche mit der Unterstützung syrischer Islamisten die Eroberung des syrisch-türkischen Grenzgebietes und Etablierung einer rund 30 Kilometer breiten „Sicherheitszone“ vorsieht. Mit der Stationierung der russischen und syrischen Armee konnte der Konflikt lokal begrenzt werden, nur noch auf etwa der Hälfte der Grenze kommt es zu Kämpfen, das kurdisch-arabische Bündnis der „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (SDF) kann mit der Feuerunterstützung ihrer Verbündeten ein Großteil der Front halten. Dennoch können die türkischen Streitkräfte erhebliche Fortschritte vorweisen.

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Türkei rückt in Nordsyrien nur langsam vor

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Kämpfer der Nationalarmee in einem der neulich eroberten Dörfer 

Der bisherige Erfolg der türkischen Großoffensive mit dem Titel „Operation Friedensquelle“ und der Unterstützung syrischer Islamisten kann nur als beschränkt bemessen werden. Zwar steht man kurz davor, zwei arabische Grenzstädte erfolgreich zu isolieren und zu belagern, jedoch geschieht dies unter schwerem Widerstand der kurdisch-arabischen „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (SDF) und Verlusten in den eigenen Reihen, so vermeldet man erstmals den Tod des ersten türkischen Soldaten. Dennoch wird die Türkei wohl in den kommenden Tagen ihre erste Stadt im syrischen Territorium erobern können, nachdem die Kurden zunehmend isoliert werden.

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Türkei erobert erste Orte in Syrien, tötet Zivilisten

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Nach nur einem Tag kann die türkische Großoffensive mit dem Namen „Operation Friedensquelle“ erste Bodengewinne im Norden Syriens verzeichnen. Demnach konnten türkische Streitkräfte mit der Unterstützung ihrer syrischen, islamistischen Verbündeten mehrere Dörfer erobern und bedrohen nun, die Grenzstadt Tel Abyad vollständig zu umschließen. Nach den über die gesamte Nacht andauernden Bombardements gibt es erste Berichte von getöteten Zivilisten in der selbsternannten Hauptstadt der „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (SDF), welche von den kurdischen „Volksverteidigungseinheiten“ (YPG) dominiert werden. Die Lage in der bisher vom Krieg relativ verschont gebliebenen Region wird immer kritischer, Hunderttausende sind auf der Flucht vor Zerstörung und eines bevorstehenden Herrschaft von Islamisten.

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Türkei beginnt die Invasion von Nordsyrien

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Türkische Kampfpanzer in Afrin

Der türkische Präsident Erdogan und das Verteidigungsministerium verkünden den Beginn der groß angelegten Militäroperation der türkischen Streitkräfte und ihrer syrischen Stellvertreter gegen das kurdisch-arabische Bündnis der „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (SDF) im Norden Syriens. Demnach stehen Zehntausende Truppen und Verbündete entlang der gemeinsamen Landesgrenze bereit, um die „terroristische PKK“ bzw. ihren syrischen Flügel mit den kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) zu vernichten und für Frieden und Stabilität zu sorgen. Aufgrund dessen trägt die Militäroperation den Namen „Friedensquelle“. Der Angriff beginnt mit mehreren Luftangriffen auf die syrische Grenzstadt Ras al-Ayn, welches eines der wichtigsten Grenzübergänge zur Türkei darstellt. Es droht, ein neues Afrin zu werden.

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Islamischer Staat schlägt letzten SDF-Angriff zurück

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In Hajin selber wird die Normalität inszeniert, unbeirrt der kommenden Gefechte um die letzten IS-Orte in Syrien 

Der Islamische Staat konnte einen Vorstoß der von den USA unterstützten „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (SDF) bei ihrer letzten Stadt in Syrien und Irak aufhalten und dem arabisch-kurdischen Milizenbündnis große Verluste zufügen. Die sich im Euphrat-Tal, am nördlichen Euphrat-Ufer befindlichen Städte und Dörfer stellen die letzte Bastionen des Islamischen Staates da, die sich seit über einem Jahr gegen die militärische Übermacht der USA und SDF behaupten können und immer wieder erfolgreiche Gegenangriffe ausführen können. Einigen Berichten zufolge sind alle Operationen gegen den IS eher halbherzig, da die USA weiterhin die Präsenz der Terrormiliz in Syrien für seine eigene Legitimation vor Ort benötigt.

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Islamischer Staat führt vermehrt Guerillakrieg gegen die SDF

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Seit mehreren Wochen und Monaten hat der Islamische Staat seine Aktivitäten in den von den Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) gehaltenen Territorien in Nordsyrien erhöht, vor allem in den Provinzen Raqqah und Hasakeh. Bis in das tief im SDF-Gebiet gelegene Stadt Taqba gibt es Berichte von Attentaten und Anschlägen auf einzelne Kämpfer des arabisch-kurdischen Milizenbündnisses. Dabei ergibt sich meistens ein ähnliches Bild: In der Nacht hinterlassen IS-Schläferzellen improvisierte Sprengstofffallen (IEDs) auf Straßen, die daraufhin von herannahenden Kämpfern oder Fahrzeugen ausgelöst werden. Dem Islamischen Staat nahe stehenden Medien wie die Nachrichtenagentur AMAQ berichten von insgesamt über 100 getöteten „PKK-Kämpfern“, wobei insgesamt elf Fahrzeuge zerstört wurden. Erst im neueren Zeitraum kann der IS auch Bilder und Videos von den Anschlägen und ihrem Ergebnis veröffentlichen, was auf eine stärkere Präsenz vor Ort zurückzuführen ist.

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SDF besiegt Islamischen Staat in syrischer Wüste

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Das von den USA unterstützte arabisch-kurdische Milizenbündnis der „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (SDF) konnte in der ostsyrischen Provinz Deir ez-Zor wichtige Erfolge gegen den Islamischen Staat in seinen Kerngebieten erzielen und zumindest offiziell die Organisation aus der Wüste nördlich des Euphrats vertreiben. Damit kontrolliert der IS effektiv nur noch mehrere Dörfer und Städte entlang des nördlichen Euphrat-Tals, welche bisher von den SDF verschont geblieben sind. Nichtsdestotrotz wird das syrisch-irakische Grenzgebiet weiterhin als Operationsbasis für die Terrormiliz dienen, mitten in den Weiten der syrischen Wüste ist eine regelmäßige Überwachung nahezu unmöglich.

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Wie eine Stadt das Bündnis zwischen Kurden und USA zerstören könnte

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Türkischen Berichten zufolge konnte sich die türkische Regierung und die USA auf eine Vereinbarung bezüglich der nordsyrischen Stadt Manbij einigen, die seit der Eroberung 2016 vom Islamischen Staat unter der Kontrolle des arabisch-kurdischen Milizenbündnisses der „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (SDF) steht, wobei das kurdische Segment der Volksverteidigungseinheiten (YPG) immer wieder der Stein des Anstoßes für Konflikte zwischen der SDF bzw. USA und der Türkei ist. In diesen neuen Verhandlungen soll man sich angeblich auf den Abzug der letzten verbliebenen YPG-Kämpfer und Mitglieder einigen, wofür hingegen andere Verbände der SDF die Region übernehmen werden. Damit erreicht die Türkei ein Ziel, welches sie bereits vor zwei Jahren forderten und nun triumphal hervorgehen. Währenddessen nährt sich scheinbar der Unmut der Kurden gegenüber der USA und versuchen inzwischen, intensivere Beziehungen mit der syrischen Regierung einzugehen. Trotzdem kommt es weiterhin zu Protesten in der Stadt, die zurzeit den Konflikt zwischen mehreren Seiten anheizt.

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