Kämpfe zwischen Kurden und Regierung

Der entfernteste Nordosten Syriens war in den letzten vier Tagen von brutalen Gefechten zwischen lokalen Sicherheitskräften geprägt, die jeweils dem kurdisch-arabischen Milizenbündnis der „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (SDF) oder der syrischen Regierung unterstehen. Die syrisch-türkische Grenzstadt Qamishli ist der Austragungsort, wo die syrische Regierung einige isolierte Viertel, den Grenzübergang und den Flughafen kontrolliert, welche von strategisch wichtiger Bedeutung sind. Neben der Ermordung mehrerer Zivilisten berichten beide Seiten vom Tod mehrerer Kämpfer, wodurch die derzeitige Auseinandersetzung die Brutalste seit Jahren in der Region ist. Russische Vermittlungsbemühungen sind bereits mehrfach gescheitert, ein Ende der Gefechte ist nicht in Sicht, während die SDF mehrere Straßen und Wohnblöcke erobern kann.

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Kurden belagern Viertel unter Regierungskontrolle

Im Nordosten Syriens spitzt sich die Lage weiter zu, nachdem es zu kleineren Scharmützeln zwischen Sicherheitskräften der kurdisch-arabischen „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (SDF) und der syrischen Regierung gekommen ist. In den zwei größten Städten der Region, Hasakah und Qamishli, kontrolliert die syrische Armee weiterhin in Übereinstimmung mit den Kurden mehrere Exklaven bzw. einige wenige Viertel und Militärbasen, die vom Territorium der SDF umkreist sind. Nachdem die Situation nach weiterhin unbekannten Gründen zwischen den beiden Fraktionen eskalierte, wurde nun eine faktische Belagerung auf die Viertel unter Regierungskontrolle gestartet, was derzeit zu einer Nahrungsknappheit und Protesten von tausenden Menschen in den umzingelten Bezirken führt, die von der SDF gewaltsam aufgelöst werden. Der konfrontative Kurs könnte die ansonsten recht guten Beziehungen zwischen den beiden Seiten erheblich schaden.

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