Huthi-Rebellen erobern Territorium in Saudi-Arabien

In den letzten Tagen und Wochen konnten die jemenitisch-zaidischen Houthi-Rebellen beachtliche Folge im Kampf gegen Saudi-Arabien vorweisen und sogar einige Gebiete innerhalb des feindlichen Nachbarstaates erobern bzw. halten. Am Samstag veröffentlichten die Houthis ein fast 40 Minuten langes Video, in der sie das Ergebnis ihrer Militäroperation im nordwestlichen bzw. südwestlichen Grenzgebiet zwischen dem Jemen und Saudi-Arabien zeigen, vor allem neben der Eroberung von Dutzenden Militärposten die Erbeutung von etlichen Waffen und Fahrzeugen, Gefangennahme von Soldaten und Ermordung mehrerer Kämpfer und Söldner. Erneut beweist sich darin die mangelnden militärischen Fähigkeiten Saudi-Arabiens, die trotz hochmoderner Waffensysteme und internationaler Unterstützung nicht dazu fähig sind, ihre eigenen Grenzen zu verteidigen, während ihre jemenitischen Bündnispartner ebenfalls zunehmend gegen die Houthis verlieren.

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Huthi-Rebellen vor den Toren Maribs

In Jemen kommt es nach dem Zusammenbruch der Waffenruhe weiterhin zu intensiven Gefechten zwischen den schiitisch-zaidischen Houthi-Rebellen, offiziell unter dem Titel „Ansar Allah“ bekannt, und der jemenitischen Exilregierung unter Mansour Hadi. Insbesondere die letzte, noch von Regierungskräften beherrschte Stadt im Norden des Landes ist derzeit schwer umkämpft, nachdem die Houthis vor mehreren Monaten eine Offensive auf den Ort Marib gestartet haben, welche als das Zugangstor zu den Öl- und Gasressourcen des Jemens gilt und damit als kriegsentscheidend erachtet wird. Trotz schweren Widerstandes können die Houthis mit der Unterstützung lokaler Stammeskräfte langsam vorrücken, wodurch sie nur sieben bis neun Kilometer von den ersten Gebäuden der Stadt getrennt sind. Die Houthis kontrollieren bereits erste Flüchtlingslager in der Umgebung von Marib, welche früher als die letzte Stabilitätsoase im Land galt.

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Saudi-Arabien schlägt erneut Waffenruhe im Jemen vor

Im Dezember 2018 einigten sich die verschiedenen Parteien, die maßgeblich im jemenitischen Konflikt beteiligt sind, unter der Führung der Vereinten Nationen auf eine weitgehende Waffenruhe: Die Stockholm-Vereinbarung war geboren. Jahre später verbleibt nur noch wenig von diesen internationalen Verträgen, die für Viele eine Hoffnung auf Frieden und das Ende der Hungersnot im vom Krieg geschundenen Land hindeutete, in vielen Teilen des Jemens kommt es wieder zu intensiven Gefechten zwischen der Exilregierung unter Präsident Mansour Hadi und den zaidisch-schiitischen Houthi-Rebellen. Nachdem Saudi-Arabien wieder zunehmend in den Konfliktherd interveniert, kündigen sie überraschend eine neue Waffenruhe an, wobei dieser Frieden keinem altruistischen Zweck entspringt: Die mit den Saudis verfeindeten Houthis können im Jemen wichtige militärische Erfolge vorzeigen und bedrohen mit Raketen und Drohnen zunehmend die wichtigste Einkommensquelle Saudi-Arabiens innerhalb ihres Territoriums, Erdöl.

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Situation im Jemen spitzt sich zu

Seitdem die jemenitischen Houthi-Rebellen, offiziell unter dem Namen „Ansar Allah“ bekannt, ihre Offensive auf die von vielen als kriegsentscheidend betitelte Stadt Marib gestartet haben und in den letzten Monaten wichtige Erfolge vorweisen können, haben die Gefechte und Konflikte im ganzen Land wieder zugenommen. Während Ansar Allah wie nie zuvor Drohnen und Raketen gegen Ziele innerhalb Saudi-Arabiens einsetzt, intensiviert das nördliche Nachbarland seine Unterstützung für die Exilregierung unter der Führung von Mansour Hadi, fliegt regelmäßig Angriffe auf die von den Houthis kontrollierte Hauptstadt Sanaa und beteiligt sich an etlichen Gegenoffensive im Norden und Süden des Jemens, die von unterschiedlichen Erfolg gekrönt sind. Von der einstigen Stockholm-Vereinbarung, deren integraler Bestandteil eine Waffenruhe war, bleibt nicht mehr viel übrig. Insbesondere die Houthis sehen in der Eroberung von Marib die Chance, den Krieg im Land mittelfristig für sich entscheiden zu können.

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Neue Drohnen- und Raketensalven auf Saudi-Arabien

Mit noch nie dagewesener Intensität und Qualität prasseln Drohnen und Raketen der jemenitischen Houthi-Rebellen auf die verschiedensten Teile Saudi-Arabien herab, noch nie musste das nördliche Nachbarland des Jemens derart große Schäden erleiden wie in den letzten Tagen, in denen der Konflikt zwischen den zaidisch-schiitischen Aufständischen und dem großen Golfstaat wieder eskaliert. Inzwischen tagtäglich treffen die Waffensysteme der Houthis, offiziell unter dem Namen „Ansar Allah“ bekannt, verschiedenste Orte innerhalb Saudi-Arabiens, vor allem Flughäfen, militärische Basen und Infrastruktur zur Erdölgewinnung sind populäre Angriffsziele dieser Operationen, die in einem unbekannten Ausmaß vom Iran unterstützt werden, während die USA und Saudi-Arabien die iranische Regierung als die tatsächlichen Täter betrachten. Der angegriffene Staat reagiert auf die Drohnenangriffe mit zunehmender Eskalation im Jemenkonflikt und kehrt zu direkten militärischen Aktionen zurück, unter anderem mit Luftschlägen auf die von den Houthis kontrollierte Hauptstadt Sanaa.

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Drohnenangriffe auf Saudi-Arabien nehmen erheblich zu

Vor einer Woche nahmen die jemenitischen Houthi-Rebellen, offiziell unter dem Namen „Ansar Allah“ bekannt, ihre Raketen- und Drohnenangriffe auf Ziele innerhalb Saudi-Arabiens wieder auf, das nördliche Nachbarland des Jemens gilt weiterhin als der größte internationale Unterstützer der jemenitischen Regierung, auf deren Seite sie vor inzwischen sechs Jahren intervenierten und seit jeher einen großen Teil der Kriegsbeteiligung stemmen müssen. Während Houthi-Angriffe auf die Infrastruktur von Saudi-Arabien nicht ungewöhnlich sind, nimmt die Intensität und Quantität der versuchten Anschläge erheblich zu: Der Rekord liegt bisher am Freitag, als Saudi-Arabien die erfolgreiche Abwehr von fünf voneinander unabhängigen Drohnenangriffen vermeldet, während Houthi-Rebellen von erfolgreichen Operationen gegen die Öl- und Gasinfrastruktur Saudi-Arabiens berichtet. Die vom Iran mitentwickelte und unterstützte Drohnenflotte der jemenitischen Aufständischen entwickelt sich zunehmend zur stärksten Waffe in ihrem Kampf gegen die Golfstaaten.

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Saudische Hauptstadt von Raketen getroffen

Nach langer Pause nahmen die jemenitischen Houthi-Rebellen, offiziell unter dem Organisationsnamen „Ansar Allah“ bekannt, ihre direkten Drohnen- und Raketenangriffe auf Ziele innerhalb Saudi-Arabiens auf, die ein großes Sicherheitsrisiko für den Gegner im jemenitischen Konflikt darstellen. Als Ausdruck der schon länger nicht mehr geltenden Waffenruhe, die vor über einem Jahr in Stockholm ausgehandelt wurde, beteiligt sich Saudi-Arabien zunehmend wieder am Krieg, flog in den letzten Tagen vermehrt Luftangriffe zur Verteidigung der ostjemenitischen Stadt Marib, welche derzeit Ziel einer Houthi-Militäroffensive ist. Ein Großteil der eingesetzten Raketen konnten von den saudi-amerikanischen Luftabwehrsystemen zerstört werden, jedoch trafen einige Projektile mehrere Gebäude in der Hauptstadt Riad. Auch andere Städte waren das Ziel einer groß angelegten Militäroperation, dem Pressesprecher der Houthis zufolge handelte es sich hierbei um eine „Abschreckungsoperation“, die das nördliche Nachbarland vor einer weiterhin bestehenden Beteiligung im Jemen warnen soll.

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Kampf um Marib dauert weiter an

Ungestört finden seit über einer Woche schwere Kämpfe an den Toren der zentraljemenitischen Stadt Marib statt, welche von der jemenitischen Exilregierung als auch den Houthi-Rebellen gleichermaßen begehrt wird. Für Viele zählt die Stadt als ein kriegsentscheidendes Ziel, welches die Tür in die öl- und gasreichen Gebiete des Landes öffnet und die letzte Landverbindung zwischen Saudi-Arabien und dem Jemen darstellt. Es ist also wenig verwunderlich, wie viele Ressourcen von beiden Seiten tagtäglich in der Schlacht um Marib eingesetzt werden, um den Ort zu erobern bzw. zu verteidigen. Die von anfänglichen Erfolgen geprägte Militäroffensive der Houthis, offiziell unter dem Namen „Ansar Allah“ bekannt, geratet in den letzten Tagen ins Stocken, während die jemenitischen Streitkräfte mit der Unterstützung Saudi-Arabiens mehrere Gegenoffensiven starten konnten. Der Kampf um Marib ist dabei noch lange nicht beendet und tritt nun in seine kritische Phase ein.

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Huthi-Rebellen rücken im Norden weiter vor

Die jemenitischen Houthi-Rebellen nahmen vor mehreren Wochen ihre Militäroffensive in der Provinz Marib auf, dessen angestrebtes Ziel die Eroberung der gleichnamigen Provinzhaupstadt ist, die in vielen Kreisen als kriegsentscheidende Stadt gilt. Die jetzt seit über einem Jahr andauernde Militäroffensive der Houthis, welche ebenfalls unter ihrem offiziellen Namen „Ansar Allah“ sind, scheint nun Früchte zu tragen, die Gefechte zwischen den schiitisch-zaidischen Aufständischen und Regierungstruppen haben sich inzwischen fast an die Tore jenen Ortes verschoben, welches für Ansar Allah das letzte Hindernis in Richtung der ostjemenitischen Ölfelder und des letzten Grenzüberganges nach Saudi-Arabien darstellt. Während bereits erste Flüchtlingslager in Umgebung der einst sicher geltenden Stadt unter Houthi-Kontrolle stehen, konzentrieren beide Seiten mehr und mehr Feuerkraft in Marib, Saudi-Arabien flog zur Unterstützung mehrere Luftangriffe. Einige schätzen, dass der Ort in denn kommenden Wochen fallen könnte.

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USA erklären Huthi-Rebellen zur Terrorgruppe

In einem der letzten Tage republikanischer Präsidentschaft und Kontrolle über die amerikanische Administration entschied sich die USA, die jemenitischen Houthi-Rebellen (ebenfalls bekannt unter dem offiziellen Namen als „Ansar Allah“) auf der Liste der terroristischen Organisationen zu setzen. Während diese Entscheidung wenig überraschend ist, immerhin unterstützt die amerikanische Regierung die Rivalen der Houthis und ihre jeweiligen ausländischen Verbündeten, kann diese neue Gesetzgebung als ein Rückschritt für den jemenitischen Konflikt und der jemenitischen Bevölkerung angesehen werden, denn sie verhindert nicht nur den Zugang internationaler Hilfsorganisationen in weite Teile eines Landes, welche das Ärmste der arabischen Halbinsel ist und seit Jahren schweren Hungersnöten und Pandemien ausgesetzt ist, sondern verhärtet auch die Fronten zwischen den verschiedenen Interessengruppierungen im jemenitischen Konflikt.

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Huthi-Rebellen rücken auf Jemens wichtigste Stadt vor

Vor mehreren Monaten starteten die zaidisch-schiitischen Houthi-Rebellen (auch bekannt unter ihrem offiziellen Namen „Ansar Allah“) einen Großangriff auf die von der Exilregierung gehaltene Stadt Marib, welche sich im Verlaufe des jemenitischen Konfliktes zu einem Stabilitätsanker und Zufluchtsort von Millionen Flüchtlinge entwickelt hat und nun das zukünftige Schicksal des Jemens entscheiden könnte. Denn die gleichnamige Provinz würde für die Houthis das Tor zum wüstenreichen Osten des Landes öffnen, in jenes Gebiet, welches den einzigen geöffneten Grenzübergang zu Saudi-Arabien und die Ölfelder des Landes besitzt. In den letzten Tagen konnten sie neue Erfolge vorweisen und eine wichtige Militärbasis erobern, wodurch der Weg zum Westeingang von Marib offen steht.

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In Marib entscheidet sich das Schicksal Jemens

Vor mehreren Monaten starteten die zaidisch-schiitischen Houthi-Rebellen (auch bekannt unter ihrem offiziellen Namen „Ansar Allah“) einen Großangriff auf die von der Exilregierung gehaltene Stadt Marib, welche sich im Verlaufe des jemenitischen Konfliktes zu einem Stabilitätsanker und Zufluchtsort von Millionen Flüchtlinge entwickelt hat und nun das zukünftige Schicksal des Jemens entscheiden könnte. Denn die gleichnamige Provinz würde für die Houthis das Tor zum wüstenreichen Osten des Landes öffnen, in jenes Gebiet, welches den einzigen geöffneten Grenzübergang zu Saudi-Arabien und die Ölfelder des Landes besitzt.

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Regierung, Separatisten und VAE kämpfen um Jemens größte Insel

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Südlich der arabischen Halbinsel liegt die jemenitische Insel Socotra, aufgrund ihrer einzigartigen Flora und Fauna ist sie ein beliebtes Urlaubsziel in der Region. Doch auch wenn Socotra bisher vom jemenitischen Konflikt verschont war, spitzt sich dort die Situation gefährlich zu, seitdem südjemenitische Separatisten versuchen, ihre eigene Regierung zu etablieren. Diese Spannungen führen zur Spaltung zwischen der südjemenitischen Bevölkerung und der Armee unter dem Kommando Saudi-Arabiens und der Exilregierung. Der Mikrokosmos von Socotra ist Ausdruck der gegenwärtigen Verwerfungen im Land und jenen Ambitionen, die ausländische Mächte auf den Jemen ausüben. Denn auch die Vereinigten Arabischen Emirate versuchen, sich die Insel einzuverleiben.

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Südjemenitische Unabhängigkeitskämpfer erobern Hauptstadt

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In der südjemenitischen und provisorischen Hauptstadt Aden herrscht der Ausnahmezustand. Anhänger einer südjemenitischen Unabhängigkeitsbewegung mit der Unterstützung der Vereinigten Arabischen Emirate leisten sich vereinzelt Plänkeleien mit Soldaten der Exilregierung von Mansour Hadi, welcher hingegen von Saudi-Arabien gestützt wird. Es ist nicht das erste Mal, dass die Separatisten mit der Unterstützung der verarmten und vernachlässigten Bevölkerung die Macht in der zweitwichtigsten Stadt des Landes an sich reißen, bereits im Januar 2018 konnte Aden innerhalb von Stunden komplett von den Truppen Hadis geräumt werden. Erst durch die Intervention der Golfstaaten konnte ein endgültiger Riss zwischen den zwei grundverschiedenen Gruppierungen  verhindert werden, man einigte sich auf eine gemeinsame Regierung. Dieses Zwangsbündnis könnte nun ein Ende finden und in den jemenitischen Konflikt eine völlig neue Dynamik bringen.

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Wie Huthi-Rebellen Drohnenangriffe gegen die Golfstaaten perfektionieren

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Für die jemenitischen Houthi-Rebellen entwickeln sich die Drohnen aus eigener Produktion zur liebsten und effektivsten Waffe gegen die übermächtigen Nachbarn im Norden, besonders Saudi-Arabien ist immer öfter das Ziel von Drohneneinsätzen, welche von der Luftabwehr unentdeckt bleiben und beachtlichen Schaden in der Öl- und Militärinfrastruktur des Landes verursachen können, eine schmerzhafte Erinnerung für das Königshaus al-Saud, welchen anhaltenden Effekt die Intervention im jemenitischen Konflikt 2015 hat. Selbst die in über 1000 Kilometer entfernte Vereinigte Arabischen Emirate sind nicht mehr sicher, nachdem die Houthis Beweise für einen Drohnenangriff auf den Internationalen Khalid-Flughafen aus dem letzten Jahr dargelegt haben. Diese Eskalation ist nur der Anfang, wenn man den Drohungen der Houthi-Rebellen glauben schenken mag.

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