Drohnenangriff auf kurdischen Flughafen

Vor wenigen Tagen wurde der Internationale Flughafen in der irakisch-kurdischen Hauptstadt Erbil von mehreren Drohnen angegriffen, die zu einem kurzzeitigen Zusammenbruchs des Luftverkehrs und materiellen Schaden geführt haben sollen. Ein Teil der Anlagen wird vom US-Militär als Knotenpunkt für die eigene Logistik genutzt, der Angriff galt wohl ebendiesem Ziel. Es ist nicht das erste Mal, dass Erbil und der dazugehörige Flughafen attackiert wurden, zuletzt kam es im Juni zu einem ähnlichen Vorfall, der eine Person tötete. Als wahrscheinlichster Täter gelten irakische Widerstandsbewegungen, die aktiv gegen die Präsenz ausländischer Streitkräfte kämpfen und dabei insbesondere die USA, aber auch die Türkei ins Zielvisier nehmen. Durch iranische Unterstützung setzen verschiedene schiitische Milizen immer mehr auf Kampf- und Aufklärungsdrohnen, die immer öfters gegen amerikanische Militärbasen und Konvois eingesetzt werden und sich dabei zu einer ernsthaften und tödlichen Gefahr entwickeln, die die USA bisher unterschätzt hat.

Weiterlesen „Drohnenangriff auf kurdischen Flughafen“

USA bombardiert irakische Milizen in Syrien

Nach wochenlangem Zögern reagiert die USA nun erstmals auf die zunehmenden Angriffe von irakisch-schiitischen Gruppierungen auf US-Soldaten in Syrien und dem Irak mit einem eigenen Luftschlag auf einen Logistik-Konvoi unweit der syrisch-irakischen Grenze. Anlass für den neuesten amerikanischen Militärschlag waren die in den letzten Wochen enorm zunehmenden Anschläge auf US-Militärbasen in den zwei Nachbarländern, zeitweise kam es innerhalb von 24 Stunden zu Angriffen auf drei Stützpunkte. Da der Vergeltungsschlag der USA nur derart gering ausgefallen ist, gibt es erhebliche Zweifel an der tatsächlichen Abschreckungswirkung, neue Angriffe auf US-Truppen könnten nur eine Frage der Zeit sein, bestärkt durch ausbleibende Reaktionen und dem Drang, die „Besetzung“ ihres Landes zu beenden.

Weiterlesen „USA bombardiert irakische Milizen in Syrien“

4 Angriffe in 24 Stunden: US-Soldaten im Irak in Gefahr

Erbil, Bagdad, al-Asad und al-Omar: In ganz Irak und Syrien sehen sich amerikanische Soldaten einer nie zuvor dagewesenen Menge und Qualität an Angriffen durch irakische Milizen gegenüber, die inzwischen mehrmals am Tag stattfinden. Mit modernen Raketenwerfern und Drohnen wird die Präsenz der US-Truppen in ihrem Heimatland attackiert, die zumindest in diesem Monat keine Reaktionen zeigen. Der amerikanische Präsident Joe Biden drohte vor kurzen den verschiedenen Widerstandsbewegungen im Irak mit Vergeltungsschlägen, sollten sie nicht ihre Angriffe auf das US-Militär beenden. Diese Warnung scheint aber eine kontraproduktive Wirkung gehabt zu haben, stattdessen sehen sich in dieser Abschreckungstaktik die schiitischen Organisationen bestärkt, mit iranischer Unterstützung ihren Kampf weiterzuführen.

Weiterlesen „4 Angriffe in 24 Stunden: US-Soldaten im Irak in Gefahr“

US-Militär in Syrien und Irak mehrfach angegriffen

Innerhalb von 72 Stunden wurde die amerikanische Militärpräsenz in den Ländern Syrien und Irak mindestens drei Mal attackiert, einigen Berichten zufolge kam es sogar zu vier Vorfällen. Diese Zunahme an Angriffen liegt der gegenwärtigen Eskalationsspirale zwischen irakisch-schiitischen Milizen und den USA zugrunde, wobei Erstere die anhaltende „Besetzung“ bzw. Militärpräsenz in ihren Ländern ablehnen und dabei durch iranische Unterstützung Zugang zu moderneren Raketen und Drohnen erhalten. Sowohl zwei Stützpunkte, als auch die US-Botschaft in Bagdad wurden demnach von bisher unbekannten Tätern beschossen. In letzter Zeit haben sich derartige Vorkommnisse erheblich vermehrt, seit Juni kam es insgesamt zu mindestens zwölf Militärschlägen gegen die USA, während die amerikanische Luftwaffe ebenfalls mehrmals reagierte und Kämpfer in der syrisch-irakischen Grenzregion bombardierte.

Weiterlesen „US-Militär in Syrien und Irak mehrfach angegriffen“

USA bombardiert irakische Milizen an syrisch-irakischer Grenze

Zum zweiten Mal in diesem Jahr flog die USA mehrere Militärschläge im syrisch-irakischen Grenzgebiet gegen zwei schiitisch-irakische Milizen, die in der Vergangenheit immer wieder an Angriffen auf die amerikanische Militärpräsenz im Irak beteiligt gewesen sein sollen. Immer öfters kommt es zu Raketen- und Drohnenangriffen auf US-Militärbasen im Land, die eine ernsthafte Gefahr für die weiterhin bestehende Armee-Präsenz darstellt, obwohl die irakische Regierung seit Jahren einen Abzug der Truppen fordert. Wie bereits im Februar wurden nun mehrere Gebäude am einzigen Grenzübergang zwischen Irak und Syrien zerstört, der US-Angaben zufolge zum Waffen- und Warenschmuggel unter iranischer Obhut dient. Ursprünglich wurde angenommen, dass die neue Regierung unter Joe Biden wesentlich zurückhaltender im Nahen Osten auftreten würde, was sich als falsch herausstellte und in der Zukunft für größere Eskalationen in der Region sorgen könnte.

Weiterlesen „USA bombardiert irakische Milizen an syrisch-irakischer Grenze“

Irakische Milizen setzen Drohnen gegen amerikanisches Militär ein

Irakische Widerstandsbewegungen gegen die Präsenz ausländischer Militärkräfte können in letzter Zeit auf ein erweitertes Arsenal und Know-How im Kampf gegen die USA setzen. Durch iranische Unterstützung setzen verschiedene schiitische Milizen immer mehr auf Kampf- und Aufklärungsdrohnen, die immer öfters gegen amerikanische Militärbasen und Konvois eingesetzt werden und sich dabei zu einer ernsthaften und tödlichen Gefahr entwickeln, die die USA bisher unterschätzt hat. Seit der Ermordung des iranischen Generals Qassem Soleimanis im Irak befinden sich die Vereinigten Staaten im Visier einer bis dato nicht dagewesenen Aufrüstung, die immer weiter zu eskalieren scheint und das letztendliche Ziel verfolgt, die USA aus dem Land zu vertreiben.

Weiterlesen „Irakische Milizen setzen Drohnen gegen amerikanisches Militär ein“

Raketenangriff auf amerikanische Militärbasis im Irak

Die Situation im Irak verschärft sich immer weiter: Am Mittwoch Morgen starteten bis dato unbekannte Kräfte einen Raketenangriff auf eine amerikanisch-irakische Militärbasis im Westen des Landes, welcher große Schäden verursacht und mehrere Personen verletzt und getötet haben soll. Ziel war der US-Abschnitt des „Ain al-Assad“-Stützpunktes, höchst wahrscheinlich als Reaktion auf die anhaltende Eskalationsspirale zwischen der USA und verschiedenen irakisch-schiitischen Kräften, nachdem das amerikanische Militär vor einer Woche einen Kontrollpunkt solcher Milizen in Ostsyrien bombardierte, was zur Abschreckung gegenüber weiterer Übergriffe auf US-Stützpunkte im Irak dienen sollte. Scheinbar unbeeindruckt nehmen die Angriffe auf die USA sogar zu und treffen diesmal jene Militärbasis, die vor einem Jahr von einem iranischen Raketenangriff schwer beschädigt wurde, als Akt der Vergeltung für die US-Ermordung des iranischen Generals Qassem Soleimani in Bagdad. Es besteht die hohe Wahrscheinlichkeit, dass die USA nun wieder neue Luftschläge plant.

Weiterlesen „Raketenangriff auf amerikanische Militärbasis im Irak“

Raketenangriffe auf türkisches und amerikanisches Militär im Irak

Die letzten Tage im Nordirak waren von Eskalation und neuen Entwicklungen geprägt, nachdem eine türkische Militäroperation zur Befreiung mehrerer Geiseln aus den Händen der kurdischen Arbeiterpartei (PKK) gescheitert ist. Schiitisch-irakische Gruppierungen, die innerhalb des Dachverbandes der „Volksmobilisierungseinheiten“ (PMU/PMF) organisiert sind und teilweise vom Iran unterstützt werden, solidarisierten sich dabei mit der PKK und drohten der Türkei mit Vergeltungsschlägen, sollten sie die irakische Souveränität weiterhin verletzen, indem sie weiterhin irakisches Territorium unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung besetzt halten. Nur einen Tag später wurden diese Drohungen in die Tat umgesetzt: Mehrere Raketen trafen einen türkischen Militärstützpunkt in Nordirak. Parallel dazu wurde der Militärflughafen der kurdischen Hauptstadt Erbil attackiert, wodurch amerikanische Soldaten verletzt und ein Iraker getötet wurde. Zu beiden Angriffen bekennen sich verschiedene schiitische Gruppierungen, die enge Kontakte zum Iran pflegen und bereits in der Vergangenheit Anschläge auf das US-Militär durchgeführt haben. Der neu gewählte amerikanische Präsident Joe Biden steht dabei vor seiner ersten Herausforderung im Irak.

Weiterlesen „Raketenangriffe auf türkisches und amerikanisches Militär im Irak“

Türkei startet Militäroffensive im Irak gegen PKK

Zum erneuten Male startet die türkische Armee eine neue Militäroperation auf das irakische Staatsgebiet, um dort eigenen Angaben zufolge Anhänger und Zellen der kurdischen Arbeiterpartei (PKK) zu eliminieren. Ungeachtet der territorialen Verhältnisse und den Protesten der Zentralregierung in Bagdad kommt es inzwischen jährlich zu türkischen Offensiven, die das türkisch-irakische Grenzgebiet betreffen und in erster Linie mehrere Kilometer im Irak stattfinden. Während die türkische Regierung auf die Unterstützung des kurdischen Autonomiegebiets im Nordirak setzen kann, beteiligt sich nun eine neue Fraktion auf Seiten der PKK an dem Konflikt: Schiitisch-irakische Milizen mit iranischer Unterstützung drohen der Türkei aufgrund der Verletzung der irakischen Souveränität und verlegen tausende Kämpfer in die Grenzregion. Bisher scheint die türkische Mission von Misserfolg geprägt zu sein.

Weiterlesen „Türkei startet Militäroffensive im Irak gegen PKK“

Irakische Regierung geht gegen pro-iranische Kräfte vor

Die neuesten innenpolitischen Entwicklungen im Irak offenbaren einen neuen nationalistischen Kurs eines Landes, welches seit fast zwei Jahrzehnten zwischen den zwei Mächten Iran und den USA aufgeteilt wird. Im Zuge des letzten Angriffes auf die amerikanische Botschaft im Sicherheitsgebiet der „Green Zone“ vor einer Woche nahm die erst vor kurzem eingeschworene Zentralregierung erstmals mehrere Kämpfer fest, die der pro-iranischen Miliz „Asaib Ahl al-Haq“ (AAH) angehören und amerikanische Ziele seit Wochen mit Raketen und Mörsern attackiert haben sollen. Dies führt nun wiederum zu einem größeren Konflikt mit anderen Gruppierungen, die einen integralen Bestandteil des irakischen Sicherheitsapparates darstellen und enge Beziehungen zum Iran unterhalten, welche nun mit Vergeltungsschlägen drohen und ihre Macht in Bagdad zur Schau stellen.

Weiterlesen „Irakische Regierung geht gegen pro-iranische Kräfte vor“

Schwere Proteste erschüttern das kurdische Nordirak

Es ist wieder jene Zeit im kurdischen Autonomiegebiet des Iraks, die sich jedes Jahr zu wiederholen scheint: In den verschiedenen Städten brachen große Proteste statt, die sich gegen die desaströse Innenpolitik der regierenden Parteien der „Demokratischen Partei Kurdistan“ (KDP) und der „Patriotischen Union Kurdistan“ (PUK) richtet. Beide Organisationen beantworteten die Demonstrationen mit Gewalt, reguläre Sicherheitskräfte und Paramilitärs wurden auf den Straßen entsandt, um die Proteste gewaltsam aufzulösen. Die Ausschreitungen führten bisher so weit, dass mindestens acht Menschen auf beiden Seiten der Auseinandersetzungen getötet wurden, ein Ende davon scheint nicht in Sicht. Kernforderungen der Demonstranten ist der Rückzug der KDP und PUK aus den jeweiligen Provinzregierungen, da ihre jahrzehntelange Herrschaft seit jeher mit Korruption in Verbindung gebracht wird und sich die Region seit Jahren in einer schweren wirtschaftlichen Krise befindet.

Weiterlesen „Schwere Proteste erschüttern das kurdische Nordirak“

IS-Aktivitäten nehmen in Syrien & Irak erheblich zu

EYJY4CSXgAAS9I_
Offizielles PR-Foto des amerikanischen Militärs in Syrien, welches von der einstigen Anti-IS-Operation weit abgerückt ist und stattdessen syrische Ölfelder kontrolliert

Über die vergangenen Wochen hinweg ließ sich ein Anstieg an terroristischen Aktivitäten durch den Islamischen Staat bemessen, wie irakische und syrische Institutionen gleichermaßen bestätigen. Die Verschiebung der nationalen und internationalen Aufmerksamkeit auf die gegenwärtige Coronavirus-Pandemie verschafft dem IS wichtigen Spielraum, den er zugunsten wiederaufgenommener Angriffe und Guerilla-Taktiken nutzt. Besonders der Norden des Iraks ist davon betroffen und verschiedene Milizen erleiden erhebliche Verluste, aber auch im Osten Syriens, die Gebiete unter der Kontrolle der kurdisch-arabischen „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (SDF), haben mit ungewöhnlichen Taktiken der IS-Schläferzellen zu kämpfen, welche neben Attentaten auch massenweise Getreidefelder in einer wüstenreichen Region verbrennen.

Weiterlesen „IS-Aktivitäten nehmen in Syrien & Irak erheblich zu“

Dutzende Tote bei Protesten im Südirak

Dmcp0VyXsAAFXl2

Nach einer monatelangen Pause eskalierten die wiederauferflammten Proteste im armen Süden des Iraks über Nacht und führten nach bisherigen Berichten zu mehreren Toten und Gefechten zwischen den Protestierenden und Sicherheitskräften. Sowohl mehrere Gebäudekomplexe der irakischen Regierung, schiitischer Milizen und das iranische Konsulat wurden in dessen Folge in Basra niedergebrannt, einigen Angaben zufolge wurde der örtliche Flughafen mit Mörsergranaten angegriffen und die amerikanische Botschaft in der Nähe umstellt. Anlass ist die immer noch nicht gelöste Armut und Not in der eigentlich ölreichen Region, besonders seitdem das Wasser der Wasserversorgung ungenießbar und verschmutzt ist kommt es zu Demonstrationen.

Weiterlesen „Dutzende Tote bei Protesten im Südirak“

Türkei attackiert jesidische Miliz im Irak

DkuoYRfWwAA6j_3.jpg

Im Nordwesten des Iraks flogen die türkischen Luftstreitkräfte mehrmals Luftangriffe, die der kurdischen PKK und jesidischen YBS-Miliz gelten sollten. Dabei kamen bisherigen Berichten zufolge Dutzende Kämpfer der beiden Organisationen um, darunter auch der regionale PKK-Anführer Ismail Özden. Besonders verheerend war der Angriff auf einen Konvoi mit mehreren Pick-Ups, von denen mindestens drei Fahrzeuge zerstört wurden. Der Konvoi war gerade auf dem Weg zum Kriegsdenkmal im Dorf Kocho, wo vor exakt vier Jahren ein Massaker an der jesidischen Bevölkerung durch den Islamischen Staat stattfand. Fast die gesamte Bevölkerung wurde getötet oder vom IS verklavt, bisher wurden nur 700 Leichen wiedergefunden. In der jesidischen Diaspora und Lokalbevölkerung regt sich nun Widerstand gegen die türkische Intervention im Irak, die seit Monaten eigene Truppen im Kampf „gegen den Terrorismus“ im Nachbarland einsetzt und sogar kleinere Landstriche besetzt hat.

Die Region um Sinjar gehört zur Provinz Nirnaweh und wird vor allem von Jesiden bevölkert. Als der Islamische Staat an die Grenzgebiete von Sinjar näher rückte, zogen sich die eigentlich für die Gebiete zuständigen Truppen der irakischen Armee und kurdischen Peschmerga zurück, Letztere entwaffneten sogar die wenigen jesidischen Bürgermilizen. Erst die Intervention der PKK und ihre Errichtung und Unterstützung verschiedener Milizen (darunter die YBS) konnte das durch den Genozid verursachte Leid weiter verhindern. Nach den Gefechten zwischen Peschmerga und irakischer Armee 2017 gelangte die Zentralregierung wieder über die Kontrolle von Sinjar, wobei sie weiterhin die Region mithilfe der PKK verwaltet bzw. ihre Präsenz duldet. Die Armee und USA selber haben einen Observierungsposten auf dem höchsten Berg mit dem gleichen Namen errichtet.

 

Tote bei Protesten im schiitischen Süden des Iraks

 

DiVPNsPWsAgtr79.jpg

Im Süden des Iraks kommt es seit neun Tagen zu Massenprotesten in der wirtschaftlich marginalisierten und verarmten Bevölkerungsmehrheit der Schiiten. Anlass ist die seit Jahren andauernde ökonomische Perspektivlosigkeit der Jugend, dessen Unmut nun zu eskalieren scheint. Die Proteste konnten für einige Zeit lang die gesamte Infrastruktur lahmlegen und waren bereits seit Anbeginn nicht nur friedlich, beispielsweise wurden mehrere Institutionen der irakischen Zentralregierung in Brand gesteckt. Die Regierung versucht mithilfe des Militärs diese Aufstände niederzuschlagen, bisher starben mindestens acht Zivilisten und Hunderte wurden verletzt. Der Unmut ist Ausdruck eines größeren Problems im Irak, wo die schiitische Bevölkerung trotz ihrer enormen Opfer am wenigsten von der Situation profitiert hat.

Weiterlesen „Tote bei Protesten im schiitischen Süden des Iraks“