Huthi-Rebellen attackieren Öl-Produktion Saudi-Arabiens

Am Samstag attackierten die jemenitischen Houthi-Rebellen mit Drohnen und Raketen zwei vitale Städte Saudi-Arabiens, welche auf Seiten der jemenitischen Exilregierung seit sechs Jahren gegen die Houthis, offiziell unter dem Organisationsnamen „Ansar Allah“ bekannt, kämpfen. Neben militärischen Anlagen sollen dabei auch kritische Infrastruktur zur Öl-Produktion und Verarbeitung beschädigt worden sein, darunter Raffinerien an der Ostküste Saudi-Arabiens, welche über 1200 Kilometer vom Jemen entfernt liegen. Während das genaue Ausmaß der Schäden bisher nicht bekannt ist, musste der Flugverkehr über dem Land für mehrere Stunden unterbrochen werden. Zudem wurden von der saudischen Bevölkerung mehrere Videos veröffentlicht, die Einschlagkrater zeigen, vermutlich verursacht durch die Projektile der zaidisch-schiitischen Houthi-Rebellen. Es könnte der größte Angriff seit 2019 sein, als Kamikazedrohnen der Jemeniten die weltweit größte Erdölraffinerie schwer beschädigte und Saudi-Arabien Milliarden an Dollar kostete.

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Neue Drohnenangriffe auf Saudi-Arabien

Nicht nur im Grenzgebiet, auch im tiefen Hinterland Saudi-Arabiens sind die Auswirkungen der militärischen Intervention in den jemenitischen Bürgerkrieg derzeit wieder erkennbar: Nach einer Bodenoffensive der Houthi-Rebellen in Saudi-Arabien starteten die Aufständischen in der vergangenen Nacht einen groß angelegten Raketen- und Drohnenangriff auf mehrere Städte des nördlichen Nachbarlandes, die teilweise ihr Ziel erreichen konnten. Noch kurz zuvor kündigte die USA einen weitgehenden Truppen- und Materialabzug aus der Region an, worunter auch vitale Luftabwehrsysteme für Saudi-Arabien fallen. Diese neue Situation öffnet den Houthis die Gelegenheit, wieder vermehrt Ziele in ganz Saudi-Arabien mit iranischer Unterstützung zu attackieren und den jemenitischen Konflikt für sich entscheiden zu können.

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Huthi-Rebellen erobern Territorium in Saudi-Arabien

In den letzten Tagen und Wochen konnten die jemenitisch-zaidischen Houthi-Rebellen beachtliche Folge im Kampf gegen Saudi-Arabien vorweisen und sogar einige Gebiete innerhalb des feindlichen Nachbarstaates erobern bzw. halten. Am Samstag veröffentlichten die Houthis ein fast 40 Minuten langes Video, in der sie das Ergebnis ihrer Militäroperation im nordwestlichen bzw. südwestlichen Grenzgebiet zwischen dem Jemen und Saudi-Arabien zeigen, vor allem neben der Eroberung von Dutzenden Militärposten die Erbeutung von etlichen Waffen und Fahrzeugen, Gefangennahme von Soldaten und Ermordung mehrerer Kämpfer und Söldner. Erneut beweist sich darin die mangelnden militärischen Fähigkeiten Saudi-Arabiens, die trotz hochmoderner Waffensysteme und internationaler Unterstützung nicht dazu fähig sind, ihre eigenen Grenzen zu verteidigen, während ihre jemenitischen Bündnispartner ebenfalls zunehmend gegen die Houthis verlieren.

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Situation im Jemen spitzt sich zu

Seitdem die jemenitischen Houthi-Rebellen, offiziell unter dem Namen „Ansar Allah“ bekannt, ihre Offensive auf die von vielen als kriegsentscheidend betitelte Stadt Marib gestartet haben und in den letzten Monaten wichtige Erfolge vorweisen können, haben die Gefechte und Konflikte im ganzen Land wieder zugenommen. Während Ansar Allah wie nie zuvor Drohnen und Raketen gegen Ziele innerhalb Saudi-Arabiens einsetzt, intensiviert das nördliche Nachbarland seine Unterstützung für die Exilregierung unter der Führung von Mansour Hadi, fliegt regelmäßig Angriffe auf die von den Houthis kontrollierte Hauptstadt Sanaa und beteiligt sich an etlichen Gegenoffensive im Norden und Süden des Jemens, die von unterschiedlichen Erfolg gekrönt sind. Von der einstigen Stockholm-Vereinbarung, deren integraler Bestandteil eine Waffenruhe war, bleibt nicht mehr viel übrig. Insbesondere die Houthis sehen in der Eroberung von Marib die Chance, den Krieg im Land mittelfristig für sich entscheiden zu können.

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Neue Drohnen- und Raketensalven auf Saudi-Arabien

Mit noch nie dagewesener Intensität und Qualität prasseln Drohnen und Raketen der jemenitischen Houthi-Rebellen auf die verschiedensten Teile Saudi-Arabien herab, noch nie musste das nördliche Nachbarland des Jemens derart große Schäden erleiden wie in den letzten Tagen, in denen der Konflikt zwischen den zaidisch-schiitischen Aufständischen und dem großen Golfstaat wieder eskaliert. Inzwischen tagtäglich treffen die Waffensysteme der Houthis, offiziell unter dem Namen „Ansar Allah“ bekannt, verschiedenste Orte innerhalb Saudi-Arabiens, vor allem Flughäfen, militärische Basen und Infrastruktur zur Erdölgewinnung sind populäre Angriffsziele dieser Operationen, die in einem unbekannten Ausmaß vom Iran unterstützt werden, während die USA und Saudi-Arabien die iranische Regierung als die tatsächlichen Täter betrachten. Der angegriffene Staat reagiert auf die Drohnenangriffe mit zunehmender Eskalation im Jemenkonflikt und kehrt zu direkten militärischen Aktionen zurück, unter anderem mit Luftschlägen auf die von den Houthis kontrollierte Hauptstadt Sanaa.

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Drohnenangriffe auf Saudi-Arabien nehmen erheblich zu

Vor einer Woche nahmen die jemenitischen Houthi-Rebellen, offiziell unter dem Namen „Ansar Allah“ bekannt, ihre Raketen- und Drohnenangriffe auf Ziele innerhalb Saudi-Arabiens wieder auf, das nördliche Nachbarland des Jemens gilt weiterhin als der größte internationale Unterstützer der jemenitischen Regierung, auf deren Seite sie vor inzwischen sechs Jahren intervenierten und seit jeher einen großen Teil der Kriegsbeteiligung stemmen müssen. Während Houthi-Angriffe auf die Infrastruktur von Saudi-Arabien nicht ungewöhnlich sind, nimmt die Intensität und Quantität der versuchten Anschläge erheblich zu: Der Rekord liegt bisher am Freitag, als Saudi-Arabien die erfolgreiche Abwehr von fünf voneinander unabhängigen Drohnenangriffen vermeldet, während Houthi-Rebellen von erfolgreichen Operationen gegen die Öl- und Gasinfrastruktur Saudi-Arabiens berichtet. Die vom Iran mitentwickelte und unterstützte Drohnenflotte der jemenitischen Aufständischen entwickelt sich zunehmend zur stärksten Waffe in ihrem Kampf gegen die Golfstaaten.

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In Marib entscheidet sich das Schicksal Jemens

Vor mehreren Monaten starteten die zaidisch-schiitischen Houthi-Rebellen (auch bekannt unter ihrem offiziellen Namen „Ansar Allah“) einen Großangriff auf die von der Exilregierung gehaltene Stadt Marib, welche sich im Verlaufe des jemenitischen Konfliktes zu einem Stabilitätsanker und Zufluchtsort von Millionen Flüchtlinge entwickelt hat und nun das zukünftige Schicksal des Jemens entscheiden könnte. Denn die gleichnamige Provinz würde für die Houthis das Tor zum wüstenreichen Osten des Landes öffnen, in jenes Gebiet, welches den einzigen geöffneten Grenzübergang zu Saudi-Arabien und die Ölfelder des Landes besitzt.

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Die USA auf Eskalationskurs

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Überbleibsel des Marschflugkörpers Quds-1, welche von den Houthis genutzt werden

Nach den neuesten Entwicklungen im jemenitischen Konflikt sucht die USA offenbar die Eskalation mit dem Iran. Entgegen etlichen Indizien sucht die amerikanische Regierung den Täter nicht bei den jemenitischen Houthi-Rebellen, die sich kurz nach der Tat ebenfalls dazu bekannten, sondern bei anderen staatlichen Akteuren, allen voran dem Iran. In den Tagen nach dem Ereignis verbreiteten sich mehrere Behauptungen, von wo die Drohnen aus gestartet wurden. Während das pro-saudische Lager die Theorie eines Raketenangriffes vom Irak aus aufstellt, sieht die USA sogar den Iran direkt als Täter an. Der Eskalationskurs der USA wirft neue Fragen auf, entspricht er doch in keinster Weise der derzeitigen Faktenlage.

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Wie Huthi-Rebellen Drohnenangriffe gegen die Golfstaaten perfektionieren

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Für die jemenitischen Houthi-Rebellen entwickeln sich die Drohnen aus eigener Produktion zur liebsten und effektivsten Waffe gegen die übermächtigen Nachbarn im Norden, besonders Saudi-Arabien ist immer öfter das Ziel von Drohneneinsätzen, welche von der Luftabwehr unentdeckt bleiben und beachtlichen Schaden in der Öl- und Militärinfrastruktur des Landes verursachen können, eine schmerzhafte Erinnerung für das Königshaus al-Saud, welchen anhaltenden Effekt die Intervention im jemenitischen Konflikt 2015 hat. Selbst die in über 1000 Kilometer entfernte Vereinigte Arabischen Emirate sind nicht mehr sicher, nachdem die Houthis Beweise für einen Drohnenangriff auf den Internationalen Khalid-Flughafen aus dem letzten Jahr dargelegt haben. Diese Eskalation ist nur der Anfang, wenn man den Drohungen der Houthi-Rebellen glauben schenken mag.

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Houthis Nr. 2 im Jemen getötet

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Der Präsident und Vorsitzende des Obersten Politischen Rates Saleh al-Sammad wurde am Donnerstag der letzten Woche durch einen Luftschlag Saudi-Arabiens in der der jemenitischen Provinz Hodeida getötet, wie nun auch die Houthi-Rebellen am Montag offiziell bestätigten und Saudi-Arabien daraufhin ein Video des Angriffes veröffentlichten.

Al-Sammad galt als die Nummer Zwei in der Führungsstruktur der zaidischen Aufständischen, lediglich der Anführer Abdel Malek Al-Houthi gilt als wichtigere Figur. Trotz seiner Position ist sein Tod aber nicht von relevanter Bedeutung, da er als ursprüngliches Nicht-Mitglied der Houthis eher eine versöhnende Rolle einnahm und bei Konflikten z.B. zwischen Stämmen intervenierte. Politisch besaß er keine besonderen Mächte. Zum Nachfolger wurde bereits Mahdi al-Mashat ernannt.

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