Aserbaidschan exekutiert armenische Gefangene

Auch wenn der Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan um die Region Bergkarabach nur knapp drei Wochen andauert, sind bereits etliche Kriegsverbrechen zu vermerken. Insbesondere Aserbaidschan agiert im Gegensatz zu ihren Versprechen und öffentlichen Aussagen äußerst aggressiv und erfüllt dabei die armenischen Vorwürfe, ethnische Vertreibungen und Säuberungen als Kriegsziel zu verfolgen. In der Liste von Kriegsverbrechen reiht sich nun auch die Exekution armenischer Kämpfer ein, die kurz nach ihrer Gefangennahme ermordet wurden. Woanders gibt es sogar Berichte darüber, dass Armenier in islamistischer Manier geköpft werden. Während der Rest der Welt schweigt, kann Aserbaidschan auf die kategorische Unterstützung der Türkei in ihrem Kriegsvorhaben setzen.

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Kämpfe um Bergkarabach gehen weiter

Unermüdlich kommt es in der armenischen Region Bergkarabach zwischen Armenien und Aserbaidschan zu schweren Gefechten, die inzwischen zu Hunderten Toten und enormer Zerstörung auf beiden Seiten geführt haben. Während das aserbaidschanische Militär und die armenische Regierung neue Erfolge vermelden, kommt es zu immer stärkeren Übergriffen auf das armenische Territorium, welches bisher weitgehend außen vor war. Sollten die Angriffe auf Armenien zunehmen, könnte das den Bündnisfall mit Russland auslösen, welche zwei Militärbasen in dem Kaukasusstaat besitzen, während die Türkei ihre Unterstützung für Aserbaidschan verstärken könnte. Die Aussicht auf Frieden ist trotz diplomatischer Bemühungen kaum existent.

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Der Kampf um Hadrut

Wenige Tage nach bilateralen Gesprächen zwischen Armenien und Aserbaidschan und einer daraus resultierenden Waffenruhe ist klar: Die Kämpfe um die Region Bergkarabach gehen ohne Unterbrechung weiter. Gerade im Süden der sogenannten „Republik Artsach“ können aserbaidschanische Streitkräfte durchaus Erfolge vorweisen und dutzende, vorab verlassene oder zerstörte Dörfer erobern. Nun stehen sie vor den Toren der Stadt Hadrut, welche seit mehreren Tagen hart umkämpft und Schauplatz der wohl bisher brutalsten Gefechte zwischen den beiden Seiten ist. Bisher gelingt den Armeniern eine erfolgreiche Verteidigung, dennoch müssen sie dabei auch schwere Verluste erleiden. Dabei könnte die Türkei eine wichtige Rolle spielen.

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Von Waffenruhe keine Spur

Eigentlich sollte ab Samstag eine Waffenruhe in der zwischen Armenien und Aserbaidschan umkämpften Region Bergkarabach herrschen. Stattdessen wird der Krieg weitergeführt, nicht mal wenige Minuten lang herrschte Frieden. Die als „humanitäre und temporäre“ beschriebene und von Russland in zähen Verhandlungen ausgelotete Waffenruhe ist zum Fiasko geworden, die beiden Kriegsparteien werfen sich nun gegenseitig vor, Aggressionen und Angriffe auf den jeweils Anderen durchgeführt zu haben. Insbesondere Aserbaidschan tut sich mit einer kriegslüsternen Rhetorik hervor, die jegliche Bombardements innerhalb der eigentlichen Waffenruhe als „präventive Maßnahmen gegen armenische Angriffe“ beschreibt und legitimiert. Parallel dazu versuchen sie weiterhin, Gebiete in Bergkarabach zu erobern und bombardieren Städte der Region. Ein Frieden scheint ferner denn je.

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Aserbaidschan bombardiert Kathedrale mehrmals

Unnachgiebig geht der Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan im Kampf um die zu Baku gehörende aber faktisch armenische Region Bergkarabach in die zweite Woche. Innerhalb kürzester Zeit wurden Hunderte Soldaten auf beiden Seiten getötet, während Zivilisten immer öfter Opfer werden. Diese Verrohung, welche in anderen Konflikten mehrere Jahre dauerte, fand ihren neuesten Zenit am Donnerstag, als aserbaidschanische Kräfte die wichtigste Kathedrale der Region beschossen und dabei mehrere Einwohner und Journalisten verletzten. Die Türkei scheint sich derweil weiter in den Konflikt zu involvieren, zuletzt veröffentlichte Satellitenbilder zeigen mehrere türkische Kampfjets in Aserbaidschan, die möglicherweise auch die Kirche bombardierten.

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Aserbaidschan rückt im Süden Bergkarabachs vor

Im Kampf um die autonome und armenische Region Bergkarabach kommt es zwischen Armenien und Aserbaidschan zu ersten territorialen Veränderungen. Im Süden Karabachs konnten aserbaidschanische Truppen im Verlaufe der letzten Tage fast 20 Kilometer weit vordringen und damit mehrere verlassene Dörfer erobern, während Armenien und Bergkarabach dem Gegner schwere Verluste zufügen und in den anderen Teilen der Region den Angriffswellen standhalten können. Mit der Unterstützung der Türkei zerstört Aserbaidschan zunehmend die Hauptstadt Bergkarabachs, während es Gerüchte über einen möglichen Einsatz russischer Privatsöldner für Armenien gibt.

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Der Krieg kommt in die Städte

Seit über einer Woche kommt es zum Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan um die Kontrolle der autonomen, armenischen Region Bergkarabach, welche im Südwesten Aserbaidschans liegt. Seit Jahrzehnten war dieser Konflikt nicht mehr von einer derartigen Intensität geprägt, wie man ihn heute erlebt: Hunderte Tote auf beiden Seiten, selbst vor dem Einsatz schwerer Waffen wie ballistischen Raketen macht man inzwischen keinen Halt mehr. Insbesondere die karabachische Hauptstadt Stepanakart ist tagtäglichen Bombardements ausgesetzt, zu jeder Zeit regnen Raketen oder international geächtete Streumunition auf die Stadt nieder, während nicht mehr zwischen Militärs und Zivilisten unterschieden wird. Dieses Schicksal könnten in den kommenden Tagen armenische Städte teilen, wenn man den Drohgebärden Aserbaidschans glauben mag.

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Türkische Soldaten kämpfen für Aserbaidschan

Seit einer Wochen dauern die Auseinandersetzungen zwischen Armenien bzw. der autonomen Region Bergkarabach und Aserbaidschan an, nachdem Letztere eine groß angelegte, mit türkischer Unterstützung geplante und von syrischen Söldnern verstärkte Offensive gestartet haben. Bisher gibt es keine Zeichen für ein Abklingen der Kämpfe, auch weiterhin sind die Frontlinien von brutalen Gefechten geprägt, während Aserbaidschan von den ersten territorialen Gewinnen berichtet. Baku attackiert die Hauptstadt der autonomen Region inzwischen tagtäglich mit Artillerie, Raketen und international geächteter Streumunition, die bereits zu mehreren getöteten Zivilisten geführt hat, während Tausende Menschen fliehen. Während die Präsenz syrischer Söldner inzwischen sicher belegt ist, tauchen nun neue Beweise auf: Sind türkische Soldaten aktiv am Kampf gegen Armenien beteiligt?

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Aserbaidschanischer Angriff auf armenische Hauptstadt

Der Einsatz von Drohnen auf Seiten Aserbaidschans könnte sich als großer Gamechanger erweisen

Im Konflikt zwischen Aserbaidschan und Armenien dreht sich die Eskalationsspirale immer weiter. Wie das armenische Verteidigungsministerium meldet, wurde in der vergangenen Nacht die armenische Hauptstadt Jerewan direkt attackiert, welches somit seit fast 30 Jahren wieder Ziel aserbaidschanischer Angriffe wurde. Demnach wurden vier Drohnen eingesetzt, die von der armenischen Luftabwehr erfolgreich zerstört wurden, bevor sie ihr Ziel erreichen konnten. Nicht nur in Jerewan, auch andere Gebiete Armeniens werden inzwischen immer wieder öfters das Ziel von Drohnen- und Raketenangriffen, was Ausdruck einer ausufernden Militäroperation Aserbaidschans ist. Dass nun Jerewan Ziel derartiger Aggressionen wurde, könnte nun das Militärbündnis mit Russland auslösen, welches eine eigene Militärbasis in der Nähe der Hauptstadt unterhält.

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Hunderte Tote im Krieg zwischen Armenien & Aserbaidschan

Schon seit drei Tagen stehen sich armenische und aserbaidschanische Truppen in der Region von Bergkarabach gegenüber, ohne eine Aussicht auf Ruhe oder Frieden. Unentwegt hört man über den Verteidigungsstellungen der armenischen und karabachischen Streitkräfte das Summen der dutzenden Drohnen, die sich bisher als die tödlichste und effektivste Waffe des aserbaidschanischen Arsenal herausstellen, während Positionen in Aserbaidschan immer wieder von den Artilleriesalven Armeniens heimgesucht werden. Trotz schwerer Verluste auf beiden Seiten scheint Armenien und Bergkarabach bisher die Oberhand zu haben und ihr Territorium erfolgreich verteidigen zu können, obwohl Aserbaidschan zu immer schwereren Waffen greift, zuletzt zu den scheinbar unaufhaltsamen Kamikaze-Drohnen, die sogar tief in das armenische Gebiet eindringen. Während die Türkei angeblich einen Kampfjet zerstört, kommt es an der iranischen Grenze zu Spannungen.

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24 Stunden Krieg in Bergkarabach

Aserbaidschanische Drohnenaufnahme zeigt befestigte Stellung eines armenischen Fahrzeuges

Nach einem Tag erinnert nur wenig an die brüchige, aber effektive Waffenruhe zwischen Aserbaidschan und Armenien bzw. der autonomen Republik Bergkarabach. Stattdessen hält der Tod Einzug, auf beiden Seiten gibt es dutzende Tote zu beklagen, während die Gefechte über die Nacht weiter andauerten. Unklar ist jedoch, wer aus den ersten 24 Stunden als Sieger hervorgeht. Aserbaidschan behauptet, mehrere Dörfer erobert zu haben, während Armenien jegliche Gebietsverluste verneint. Die von der Türkei unterstützte und Gerüchten zufolge auch durchgeführte Drohnenkampagne verursacht auf armenischer Seite schwere Verluste, während armenische Truppen den vorrückenden aserbaidschanischen Einheiten durch Minen, Fallen und Hinterhalte enormen Schaden zufügen. In beiden Ländern wird mobilisiert, während das Ausland machtlos zuschaut.

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Neuer, alter Krieg im Kaukasus

Am frühen Morgen des Sonntags eskalierte die Situation an der Grenze zwischen Aserbaidschan und der autonomen, armenischen Region Nagorny-Karabach. Aserbaidschanische Truppen übertraten mit mehreren Kampfverbänden die Grenze und starteten Artillerieangriffe entlang der gesamten Frontlinie, zum ersten Mal seit Jahrzehnten wurde sogar die Hauptstadt Stepanakert bombardiert. Die Aktionen Aserbaidschans deuten auf eine klare und geplante Offensive hin, die in ihrer Intensität wesentlich höher als die Plänkeleien zwischen Baku und Armeniens im Juli ist. Zum ersten Mal nimmt die Türkei auch eine dominante Rolle ein, die der aserbaidschanischen Armee nicht nur Unmengen an Waffen und Kriegsgerät bereitstellt, sondern selber mit Drohnen aktiv ist und diversen Berichten sogar syrische Islamisten in den Kaukasus transportiert.

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