Hunderte Tote bei Schlacht in Nord-Hama

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Im Norden der Provinz Hama ereignete sich über die letzten Tage hinweg ein schweres Gefecht um das Dorf al-Hamamiyat, nachdem oppositionelle Streitkräfte unter der Führung der radikalislamistischen Tahrir al-Sham und der Unterstützung von frisch eingetroffenen Verstärkung pro-türkischer Islamisten einen Angriff auf den Ort starteten und ihn für mehrere Stunden hielten. Als Reaktion folgte Eine der intensivsten Bombardements der syrischen und russischen Luftwaffe seit langem, neben vielen zerstörten Fahrzeugen sollen sich die Verluste der Aufständischen im dreistelligen Bereich befinden. Der weiterhin andauernde Abnutzungskrieg in Nord-Hama sorgt auf beiden Seiten für schwere Verluste.

Es hätte eine herbe Niederlage für die syrische Regierung bzw. Armee werden können, das Dorf al-Hamamiyat befindet sich direkt östlich der wichtigen Stadt Kernaz, von wo aus die gesamte Koordination und Logistik der syrischen Kampfverbände stattfindet, auch Russland soll mit eigenen Spezialeinheiten präsent sein vor Ort. Nach einem schnellen Rückzug konnten Islamisten die Eroberung der Siedlung und des gleichnamigen Hügels feiern, nachdem bereits mehrere Angriffe zuvor gescheitert sind. Einige Mörsersalven trafen bereits Kernaz und sorgten bei Militär und Zivilisten für Tote, jedoch kam es in der Nacht daraufhin zum Gegenangriff der Armee, erst am Morgen darauf war das Resultat sichtbar.

Alleine auf der Straße Richtung al-Hamamiyat wurden neun Fahrzeuge zerstört, darunter vier T-55-Kampfpanzer. Für den Fuhrpark der Islamisten war die Schlacht um al-Hamamiyat wohl eines der größten Verluste seit der Aleppo-Offensive. Durch die unaufhörlichen Luftangriffe vor allem von russischer Seite in der Umgebung gibt es auch auf personeller Seite Tote zu beklagen, einigen Meldungen zufolge könnten sogar insgesamt 100 Islamisten gestorben sein. Zudem wurden mehrere Artilleriestellungen eliminiert, Feindesbewegungen und -verstärkungen wurden durch Drohnen geortet und daraufhin neutralisiert. Aber auch die syrische Armee hat einige Verluste zu vermelden, darunter mehrere zerstörte Truppentransporter und ebenfalls Dutzende getötete Soldaten. Zweifelsohne handelt es sich um eines der tödlichsten und brutalsten Gefechte seit langem.

Russland und die Türkei einigten sich im letztem Jahr gemeinsam auf eine etwa 15 bis 20 Kilometer breite „demilitarisierte Zone“ entlang der Frontlinien in den Provinzen Idlib, Hama und Aleppo. Diese Pufferzone soll eine militärische Eskalation der derzeitigen Situation in Idlib verhindern, die letzte von der Opposition bzw. Islamisten gehaltene Provinz in Syrien. Die Kontrolle sollen dann türkische und russische Patrouillen in einem Gebiet übernehmen, welches vom Latakia-Gebirge bis an die Großstadt Aleppo reicht. Mit diesen Verhandlungen konnten beide Länder eine lange vorbereitete und angekündigte Großoffensive der Syrisch-Arabischen Armee zumindest vorerst aufhalten. Ein Großteil der türkischen Observierungspunkte wurden bei Beginn der Operation mithilfe von Helikoptern verlassen, wovon Einige wenig später wieder besetzt wurden.

Ein Gedanke zu „Hunderte Tote bei Schlacht in Nord-Hama“

  1. Was für eine manipulierende Wortwahl im Artikel! Die sogenannte „syrische Armee“ Assads ist doch nichts anderes als ein Haufen Verbrecher und einige Zwangsverpflichtete. Die wären schon längst erledigt ohne die zigtausenden russischen und iranischen Invasoren. Die sind völlig unfähig, trotz modernster Bewaffnung, besonders der totalen Lufthoheit.
    Vor Monaten starteten sie eine Offensive gegen Idlib, aber selbst bei höchsten Verlusten gelang es ihnen nicht, mehr als ein paar Dörfer einzunehmen. Und im vorliegenden Fall haben sie zuerst 8-10 Infantrie-Gegenangriffe auf Hamamiyat gestartet, die allesamt blutig zurückgeschlagen wurden. Dabei gab es mit Sicherheit mehr als „Dutzend“ Tote unter den Assad-Terroristen.
    Erst danach warfen die russischen Verbrecher ihre Mega-Bomben über dem Gebiet ab.
    Und was nun die Ettikettierung „Islamisten“ betrifft, die trifft ebenso auf Assad radikale Schiiten zu. Sonst würden ja nicht Zehntausende Iraner auf Assads Seite kämpfen, um mit Krieg und Vertreibung der sunnitischen Mehrheitsbevölkerung, aus Syrien einen schiitischen Staat zu machen.

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