Erneut Drohnenangriff auf russische Militärbasis

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Eine der abgeschossenen Drohnen im Januar

Auf dem gemeinsam von Syrien und Russland verwalteten Luftwaffenstützpunkt Hmeimin in der westsyrischen Provinz Latakia kam es nach langer Zeit erneut zu einem Angriff von kleinen Flugdrohnen, die aber durch den Einsatz der Luftabwehr erfolgreich abgewehrt werden konnte. In der Nacht zum Sonntag wurden demnach mehrere Drohnen über der Basis gesichtet und daraufhin mit zehn Raketen abgeschossen. Es stellt den ersten Einsatz seit Januar dar, wo sogar einige Kampfjets Russlands und der syrischen Regierung beschädigt werden konnten. Seitdem wurde aber die Alarmbereitschaft erhöht, weswegen ein weiterer Erfolg wohl unwahrscheinlich sein wird.

Am 6. Januar kam es zu mehreren Drohnenangriffen auf Hmeimin, was das russische Verteidigungsministerium bestätigte. Einwohner der nahe liegenden Stadt Jablah berichteten von zwei lauten Explosionen aus der Richtung des Militärflughafens. Dem russischen Militär zufolge wurden insgesamt 13 Drohnen in der Operation eingesetzt, allesamt scheinen notdürftig zusammengeschraubt zu sein und entsprechend nicht normalen Modellen die auf dem Markt erhältlich sind.

Dadurch unterscheidet es sich auch gegenüber den in Syrien eher eingesetzten Quadrocoptern, die vor allem vom Islamischen Staat genutzt wurden. Ähnlich den Quadrocoptern sind diese Drohnen aber wohl ebenfalls mit kleinen Bomben bestückt, die je nach Belieben dann fallen gelassen werden und detonieren. Den dargelegten Informationen entsprechend sollen die Drohnen eine Reichweite von über 100 Kilometer besitzen, welche damit problemlos über weite Teile der Provinz Idlib gestartet werden können. Andere schätzen jedoch die Reichweite nur auf wenige Kilometer, die damit direkt in umliegenden Ortschaften gestartet werden müssten.

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