Armee tötet hohes Mitglied von al-Qaida in Syrien

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Abu Hamza al-Masri mit Krücken

Ein Veteran und ranghohes Mitglied der islamistischen Terrororganisation al-Qaida wurde in der nordwestlichen Provinz Idlib bei Gefechten gegen die syrische Armee getötet, wie militärische Quellen berichten. Der ägyptische Abu Hamza al-Masri hielt sich seit 2012 in Syrien auf und nahm als zentrale Figur am Kampf gegen die syrische Regierung teil. Innerhalb der Opposition war ein wichtiger Kommandant von Hayat Tahrir al-Sham (ehemals bekannt unter Jabhat Fateh al-Sham und al-Nusra, syrischer al-Qaida-Ableger) und nahm ebenfalls eine diplomatische Rolle bei verschiedenen Verhandlungen mit anderen Rebellengruppierungen wie beispielsweise Ahrar al-Sham ein. Vor seinen Aktionen in Syrien war er für viele Jahre in Afghanistan aktiv und wurde später in Ägypten für 16 Jahre festgenommen.

Bereits vor zwei Jahren versuchte die USA, mithilfe eines Drohneneinsatzes al-Masri aufzuspüren und zu töten. Bei dem geplanten Anschlag wurde er dennoch nur verletzt, seine Frau starb hingegen. In den kommenden Jahren verletzte er sich immer wieder und hat aufgrund seines Kampfgeistes (nahm trotz Krücken an Kämpfen teil) eine hohe Reputation innerhalb der Opposition. Dadurch wurde er nach seinem Tod von islamistischen Gelehrten und Gruppen lobgepriesen, u.a. durch den einst einflussreichen Abdullah al-Muhaysni, der damals in der Schlacht um Ost-Aleppo ein wichtiger Propagandist war.

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