Einigung zwischen Armee und Opposition bei Damaskus

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Im Südwesten der syrischen Hauptstadt Damaskus scheint es zu einer Einigung zwischen der syrischen Regierung und Oppositionellen gekommen zu sein, nachdem eine dreitägige Waffenruhe verkündet wurde. Die derzeit anlaufenden Verhandlungen soll sich um die Evakuierung von hunderten Kämpfern, deren Familien und weitere Zivilisten drehen, die aufgrund der bevorstehenden militärischen Niederlage in der Region um Beit Jinn lieber einen Transport in andere Oppositionsgebiete (vor allem Idlib oder Daara) vorziehen. In den letzten Wochen konnte die syrische Armee strategisch wichtige Punkte in den Gebieten um Beit Jinn und umliegenden Dörfern erobern, wodurch die Opposition militärisch im Nachteil geriet.

In dem belagerten Gebiet sind vor allem lokale Streitkräfte wie die „Streitkräfte des Mount Hermon“ aktiv, Tahrir al-Sham (ehemals bekannt unter den Namen Jabhat Fateh al-Sham und al-Nusra) soll aber ebenfalls eine Präsenz besitzen. Insgesamt hält der Opposition lediglich vier Dörfer.

Neben den regulären Kämpfen fanden aber auch oppositionsinterne Konflikte statt. Unter anderem vertrieben lokale Kräfte radikalere Einheiten um Tahrir al-Sham aus dem Dorf Kafr Hawar, da sie sich für eine weitere Eskalation der Kämpfe einsetzten. Dementsprechend soll es separate Verhandlungen zwischen Kafr Hawar und der Regierung gegeben haben, die nicht denen von Beit Jinn entsprechen.

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