Irakischer Premierminister ordnet Abzug von Hashd al-Shaabi aus den kurdischen Gebieten an

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Der irakische Premierminister Haidar al-Abadi ordnete den Rückzug von Hashd al-Shaabi aus diversen Gebieten ab, auch bekannt als die „Volksmobilisierungseinheiten“ stellen sie einen Dachverband verschiedener Milizen im Irak dar und unterstehen dem Oberkommando der irakischen Streitkräfte. Hashd soll sich damit aus den erst kürzlich vom irakischen Kurdistan bzw. der Peschmerga zurückeroberten Gebieten zurückziehen.

Diese sollen daraufhin von Polizeistreitkräften ersetzt werden. Hashd al-Shaabi besitzt den Ruf, eine schiitische Gruppierung zu sein, die vom Iran unterstützt wird. In Wirklichkeit aber besteht sie aus verschiedenen Interessengruppen, darunter auch viele christliche, assyrische und jesidische Milizen. Eigenen Angaben zufolge bilden sunnitische Stämme etwa 40% der eigenen Kampfkraft. Kurdische und westliche Medien haben den Eindruck erweckt, dass es sich hierbei um sektiererische Kämpfer handelt, die (sunnitische) Kurden ermorden und brandschatzend durch die Länder ziehen. Dies sorgte wiederum für Sorgen in der kurdischen Bevölkerung, worauf Abadi nun reagieren will.

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