USA behindern IS-Konvoi aus dem Libanon

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IS-Kämpfer werden mithilfe von Bussen vom Libanon nach Syrien gefahren

Dem Pressesprecher der „Anti-IS-Koalition“ Ryan zufolge bombardierten die amerikanischen Luftstreitkräfte eine Straße und eine Brücke, welche sich auf dem Weg des Konvois des Islamischen Staates vom Libanon nach Ostsyrien befindet. In den Verhandlungen zwischen der Hisbollah, libanesischen und syrischen Regierung einigte man sich mit den eingeschlossenen IS-Kämpfern auf die Evakuierung aus dem syrisch-libanesischen Grenzgebirge Qalamoun nach Abu Kamal an der syrisch-irakischen Grenze.

Diese Verhandlungen fielen auf Kritik im Irak und in den USA, der Sonderbeauftragte Brett McGurk bezeichnet diesen Deal als „unversöhnlich“. Die USA selber beschloss hingegen mehrmals derartige Verhandlungen, in Tabqa und Manbij z.B. wurden hunderte Kämpfern eine Evakuierung aus der jeweiligen Stadt ermöglicht. Auch die monatelange Möglichkeit von IS-Kämpfern sich aus Mossul nach Syrien zurückzuziehen wird als Teil der Strategie angesehen.

Bereits heute früh drohte USA mit dem Beschuss des Konvois, bestehend aus Bussen, Pick-Ups und Kämpfern des Islamischen Staates und derer Familien. Nach verschiedenen Angaben befinden sich darin etwa 350 Mitglieder des IS und etwa 500 Familienmitglieder.

2 Kommentare zu „USA behindern IS-Konvoi aus dem Libanon“

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