Islamischer Staat behauptet zwei russische Soldaten getötet zu haben

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Die semi-offizielle Nachrichtenagentur des Islamischen Staates AMAQ veröffentlichte am Dienstag mehrere Briefings mit der Behauptung, zwei russische Soldaten bei Kämpfen in der Provinz Homs getötet zu haben. Diese Aussagen wurden wenig später mit Bildern verifiziert, die zwei getötete Soldaten zeigen. Dennoch kann man nicht klar sagen ob es sich wirklich um russische Soldaten handelt.

Wahrscheinlicher handelt es sich eher um russische Söldner, da die Ausrüstung nicht der russischen Armee entspricht. Außerdem sollen sie im Dorf al-Mushayrifah getötet worden sein, welches erst heute erobert wurde und damit an den Frontlinien liegt wo sich die russische Armee eher seltener zeigt. Möglicherweise besteht ein Zusammenhang zur Gruppierung „ISIS Hunter“, eine von Russland und Syrien aufgestellte Miliz, die vor allem für PR und den Schutz von Erdgas- und Ölfeldern genutzt wird. Es gibt klare Verbindungen bei der Ausbildung und Finanzierung durch Russland, vor allem da sie Teil des von Russland aufgebauten 5th Corps der syrischen Armee ist. Alternativ könnte es sich um die Privatarmee der Wagner-Gruppe handeln, die ebenfalls in Syrien aktiv ist.

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