Syrische Armee startet Rückeroberung der Euphrat-Dörfer

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 Karte zeigt unbestätigte Eroberung aller Verluste

Nach dem Verlust weiter Gebiete am Euphrat in der Provinz Raqqah unternimmt die Syrisch-Arabische Armee (SAA) und verbündete Stammesmilizen den Versuch, die verloren gegangenen Dörfer wiederzuerobern. Die Situation derzeit ist unklar und es gibt verschiedene Angaben über die Kontrolle und den Erfolg der bisherigen Operation.

Den verschiedenen Angaben zufolge wurden alle zuvor verlorenen Orte wiedererobert, namentlich Muqla Sahir, Salim al-Hammad, al-Atshana, Abu Hammad, Ghanim al-Ali und Zawr Shamma. Anderen Berichten zufolge konnte die SAA lediglich alle Angriffe auf al-Sabkah abwehren und Ghanim al-Ali und Abu Hammad erobern, was die Belagerung von mehreren Orten bedeuten würde. Ähnlich unklar sind die Anzahl der getöteten Soldaten bisher, insgesamt sollen es 65 Personen sein. Weitere 300 Kämpfer sollen vermisst sein, viele vom Raqqawi-Stamm, möglicherweise sind Viele in das SDF-Territorium (über den Euphrat) geflohen.

Inzwischen ist auch Unterstützung unter der Eliteeinheit der „Tiger Forces“ an den Fronten angekommen, die ursprünglich für die ersten Eroberungen verantwortlich waren.

Am 24. August verlor die syrische Regierung fast ihr gesamtes Territorium am Euphrat, nachdem der Islamische Staat eine Gegenoffensive mit Unterstützung von schweren Waffen und Selbstmordattentätern startete. Die schlecht ausgebildeten und ausgerüsteten Stammesmilizen traten schnellstmöglich die Flucht an, die besser trainierten Einheiten kämpften in der Region um al-Suknah in Zentralsyrien gegen den IS.

 

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